Trek Bike Attack vom 08. – 10.August 2014

Geschrieben von Jan Schnau.

Jan im Rennen

Jan Schnau nahm im August am legendären Enduro-Rennen der Trek Bike Attack in Lenzerheide teil.
Lest hier seinen Bericht.

Trek Bike Attack 2014 (08.08 – 10.08.2014)

Der Wetterbericht für das Rennwochenende sah nicht ganz so rosig aus wie man es sich gewünscht  hätte. Doch die Alpen können einen immer wieder überraschen, es gab zwar schlechtes Wetter welches sich zum Glück in Grenzen hielt. Wir waren 6 Leute, 3 Fahrer und 3 zum Anfeuern.

Freitags stand das Training und Streckenbesichtigung der insgesamt 20km langen Strecke mit 2000 Downhillmetern und 140 Höhenmetern  auf dem Programm. Die Strecke war trocken und man konnte es richtig krachen lassen. Als Julian, Tobias und ich das erste Mal durch den neu angelegten Bike Park Teil der Strecke gefahren sind mussten wir kurz schlucken, die Sprünge, Anlieger und Step-Ups wurden von Jahr zu Jahr größer und spaßiger.

Strecke
ein Teil der Strecke

  Aussicht I

Julian und Jan vor Rennen auf dem Gipfel
Julian und Jan vor dem Rennen auf dem Gipfel

Samstags stand das Quali als Programmpunkt an.
Das Quali geht von der Bergstation des Parpaner Rothorns (2865m) hintunter zur Talstation (1600m).
Die Bedingungen hatten sich etwas verschlechtert, es hat die ganze Nacht und den ganzen Morgen geregnet.
Es machte sich die Anspannung breit, wie wird die Strecke bei Nässe sein? Es stellte sich nach den ersten Metern heraus das es gar nicht so schlimm war, dann hieß es Lines treffen und Lenker festhalten.
Die Ergebnisse des Quali’s:
Jan 21.01,3 (202.)
Julian 22.44,6 (310.)

Jan im Quali
Jan im Quali

Tobias hatte am Anfang des Bikeparks einen technischen Defekt, das Rennen war für ihn leider vorbei.
Rennsonntag: das Wetter meldete sich von der guten Seite zurück. Pünktlich um 9 Uhr waren Julian und Ich an der Talstation um 4 Stunden auf dem Gipfel zu verbringen bis um 13 Uhr der Startschuss für das Herrenrennen fiel.

start
Der Start

Als es endlich los ging gab es eine Drängelei der ca. 800 Starter um auf den ersten Metern schon so viele Plätze gut zu machen wie es nur möglich war.
Ich hatte vor der Mittelstation einen Platten und musste beim Schlauchwechsel ansehen wie die ganzen Biker an mir vorbeirasten. Sobald der Platten behoben war begann die Aufholjagt.

Bei Julian lief im Rennen alles glatt. Unsere Begleitung hat beim anfeuern ganze Arbeit geleistet, wie das gesamte Puplikum.

Endergebnis:
Julian 53.01,8 (264.)
Jan 59.55.,4 (354.)

Es war ein absolut geiles Wochenende und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Gruß Jan

Jan nach Rennen
Jan im Ziel