Etappenfahrt 29.09-03.10.2012

Geschrieben von Siegbert Jehle.


Gruppe auf dem Feldberggipfel (1493m)

Als letzte RTF-Veranstaltung 2012 in Württemberg führte die erste Etappenfahrt mit RTF-Wertung des RV Pfeil Tübingen auf die höchsten Straßen von Schwäbischer Alb und Schwarzwald, durchs Donautal und zum Rheinfall.

Text und Fotos: Siegbert Jehle
Gruppenfoto + Feldbergbild: Armin Huber

Die Idee war im Herbst, wenn die Tage kühler und kürzer werden und die RTF Veranstaltungen im WRSV fast beendet sind, ein abschließendes Highlight für RTF Fahrer anzubieten.
Armin hat dafür eine tolle Strecke ausgewählt über die Alb, Donautal, das Hegau, den Schwarzwald und das Neckartal. An den insgesamt 5 Tagen sind wir 714 km auf wenig befahrenen Nebenstraßen und Wirtschaftswegen mit dem Rennrad unterwegs gewesen.

Strecken auf GPSies
Bilder auf Picasa von Armin

 


Mit dabei waren Armin Huber, Birgit Grandjot, Friedhelm Zeiß, Georg Thiele, Istvan Fingerhut, Kurt Schlaf, Martin Albrecht, Siegbert Jehle, Steffen Mayer, Theo Rauch und Thomas Thiele.


Die gesamte Gruppe vor der Heimfahrt nach Tübingen

1. Etappe, Tübingen – Sigmaringen, 153km, 1991 Hm
Über Gomaringen und Unterhausen ging die erste Etappe den Göllesberg hinauf auf die schwäbische Alb. Dann eine Runde auf den ehem. Truppenübungsplatz Münsingen mit dem verlassen Dorf Gruorn. Von diesem ist nur noch die Stephanus-Kirche und das alte Schulhaus vorhanden.


Einfahrt ehem. TrÜbPl Münsingen

Altes Schulhaus Gruorn

Durch einsetzenden Nieselregen war das sonst so romantische Lautertal weniger einladend. Weiter ging es über Zwiefaltendorf auf den 767 Meter hohen Bussen mit seiner Wallfahrtskirche.

Auf dem Bussen

Auf dem restlichen Weg bis Sigmaringen ließ der Regen nicht nach, so dass wir froh waren als wir in der Jugendherberge ankamen, und die nassen Klamotten ausziehen und warm duschen konnten.

2. Etappe, Sigmaringen – Bräunlingen, 151 km, 2342 Hm

Start an der Jugendherberge Sigmaringen

Mit viel Sonne war das Wetter auf der zweiten Etappe, die durchs Schmeiental zum Donautal und hinauf zur Burg Wildenstein führte.


Im Donautal

Burg Wildenstein

Weiter über Kloster Beuron, Knopfmacherfelsen, Kehlenpass und Spaichingen zum Dreifaltigkeitsberg mit 983m Höhe. Nun verließen wir die schwäbische Alb und es ging deutlich flacher über Tuningen und Donaueschingen bis ins badische Bräunlingen. Dort hatten wir im Lindenhof unser Quartier für die nächsten 3 Tage.


Ausblick vom Knopfmacherfelsen

Hotel Lindenhof in Bräunlingen

Wir alle waren hier sehr zufrieden mit dieser Unterkunft, auch das Abendessen und das Frühstücksbuffet waren ausgezeichnet.

3. Etappe, Hegautour, 136 km, 1720 Hm
Bei bedecktem Himmel führte die heutige Etappe über Fürstenberg, Zollhaus, Fützen in die Schweiz. Dort weiter über Beggingen, Schleitheim und Hallau zum Rheinfall, den wir ausgiebig bestaunten.


Rheinfall von unten

Rheinfall von der Seite

Nach der Besichtigung der Festung Munot in Schaffhausen ging es weiter über Thayngen zurück nach Deutschland. Weiter ging es über Tengen zum Hegaublick. Zumindest über das Hegau und zum Bodensee reichte heute die Sicht.

Auf dem Hegaublick

Leicht wellig gingen die letzten Kilometer über Immendingen, Oberbaldingen und Donaueschingen zurück nach Bräunlingen.

4. Etappe, Schwarzwaldtour, 111 km, 1964 Hm
Heute zeigte sich der Himmel wieder von seiner sonnigen Seite, so dass die Strecke über Oberbränd, Hölzlebruck, Titisee und Bärenthal angenehm warm war. Den geteerte Anstieg zur Feldbergspitze musste man sich mit vielen Wanderern teilen und die Aussicht von oben war grandios, bis zu den Alpen.


Auf dem Feldberg (1493m)

Auf dem Seebuck (1450m)

Der Rückweg führte entlang dem Schluchsee, über Rothaus, Bonndorf und durch die Wutachschlucht zurück nach Bräunlingen


Stadttor Bräunlingen

Narrenbrunnen vor dem Zunfthaus

5. Etappe, Bräunlingen – Tübingen , 163 km, 1591 Hm
Die letzte Etappe ging wellig bergab von 700 m auf 330 m Höhe in Tübingen, zuerst über Schwenningen, Niedereschach, Horgen, Dunningen, Beffendorf und Sulz. Dann ging es wieder nach Süden über Bochingen nach Epfendorf.
Nun verließen wir das Neckartal und es ging über den kleinen Heuberg mit den Orten, Irslingen, Gößlingen und Täbingen.
Auf den letzten Kilometern hatte man mehrfach einen guten Blick auf die Burg Hohenzollern, bevor es auf bekannten Wegen über Rangendingen, Dettingen und Weiler zurück nach Tübingen ging.

Ausklang im Cafe in Tübingen

Mein besonderer Dank geht an alle, die mitgewirkt haben am guten Gelingen dieser Etappenfahrt, insbesondere Armin für die Ausarbeitung der tollen Strecke und die komplette Organisation im Vorfeld.