Mai-Ausfahrt 2010

Geschrieben von Ingeborg von Stockum.

In eine tolle Landschaft führte die diesjährige Mai-Ausfahrt. Zudem hatte die Gruppe großes Glück mit dem Wetter und erwischte in einer beständigen Schlechtwetterphase - vorwiegend - trockene Himmel.

In eine tolle Landschaft führte die diesjährige Mai-Ausfahrt. Zudem hatte die Gruppe großes Glück mit dem Wetter und erwischte in einer beständigen Schlechtwetterphase - vorwiegend - trockene Himmel.

Das Donau-Tal ist berühmt-berüchtigt für den Donauradweg, meist flach und immer bergab am Fluss entlang. Darüber hinaus ist vor allem das Gebiet zwischen Sigmaringen und Tuttlingen reich an Wanderwegen, oben am Trauf lang, zu den Kalksteinfelsen mit Ausblicken auf die nächste Burg bzw. das was von ihr übriggeblieben ist - und immer ins Tal mit dem gemütlich fließenden jungen Fluss.

Ein unendliches Netz von fahrbaren Wegen zieht sich die Hänge entlang, die ergiebigen Regenfälle der vorherigen Tagen versickerten schnell im Sandstein.

Am Freitag spätnachmittag reisten wir mit dem Zug bis Sigmaringen an, um dann durchs Tal in Mannschaftszeitfahrmanier - ganz bike-untypisch- noch vorm Dunkelwerden unsere Unterkunft in Hausen zu erreichen. Nachdem es in den Tagen davor fast pausenlos geregnet hatte, freuten wir uns über ein bisschen Abendsonne.

Am Samstag stand eine Tour Donau aufwärts an; auf der linken Flusseite erreichten wir bald die Höhe mit freiem Blick, um dfann wieder in schattige verwunschene Waldwege einzutauchen. Zur Mittagszeit kreuzten wir die Donau bei Fridingen. Während unserer Mittagsrast im 'Löwen' gab es einen heftigen Schauer, als wir auf die Bikes stiegen, schien schon wieder die Sonne - wenn Engel reisen.

Die Rückfahrt führte auf der rechten Donauseite an der Burg Wildenstein lang. Insgesamt kamen 1800 hm auf 60 km zustande.

Auch für den Sonntag war bis zum Nachmittag trockenes Wetter angesagt; durchs Donautal bis Nendingen pedalierten wir auf verschlungenen Wegen hoch nach Risiberg und Hirnbühl zu den fast-1000-ern der Alb, um mehr oder weniger trocken den Dreifaltigkeitsberg (985 m) zu erreichen. Dort stärkten wir uns - je nach Geschmack mit Kaffee und Kuchen oder Balkanplatte. Bei dem mittlerweile heftigen Regen hatten nicht mehr alle Lust auf die Trail-Abfahrt nach Spaichingen. Wir trafen uns dort am Bahnhof, um mit dem Zug heim nach Tübingen zu fahren.

Unser Fazit im Zug: die Donau hat viel zu bieten: tolle Trails, spektakuläre Ausblicke; wettermäßig haben wir Riesenglück gehabt; und wir waren eine richtige nette Gruppe!