Tagestouren 2009 Tourenfahrer

Geschrieben von Armin Huber.

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Abschluss-Tagestour ins Donautal (01.11.2009)
Bei der zunächst ausgefallenen und dann kurzfristig nachgeholten letzten Rennrad-Tagestour zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Nach sonnigem Start wurde es noch kurz neblig, ab dem Donautal schien dann dauernd die Sonne und als Höhepunkt der Tour gab es einen Alpenblick auf die bis zu 200 km entfernten Schweizer Berge.

Alter Berg (980m) bei Böttingen

Abschluss-Tagestour ins Donautal (01.11.2009)
Text und Fotos: Armin Huber

Am 18. Oktober ist die Tour wegen Wintereinbruch ausgefallen, für den kurzfristig angekündigten Ersatztermin am 1.11 war zumindest trockenes und nicht allzu kaltes Wetter vorhergesagt, lediglich mit Nebelgefahr war zu rechnen.
Um 9:45 Uhr starten Andreas, Siegbert und ich in Albstadt-Ebingen bei Sonnenschein und noch etwas frischer Temperatur. Aber schon in Kaiseringen und kurz darauf auf den Nebenstrecken entlang der Bundesstraße tauchen wir in den Nebel ein und es ist eine lange Nebelfahrt im Donautal zu befürchten. Aber bereits im Schmeiental löst sich der Nebel auf und im Donautal scheint wieder die Sonne.
Das Donautal ist ein Paradebeispiel dafür, dass es auch kurzweilige Flachstrecken gibt.
Auf der rechten und linken Talseite tauchen immer wieder neue Felsen auf, die oft direkt neben der Straße steil bis überhängend in die Höhe ragen und durch die man mehrfach durch kurze Tunnels auf der Straße hindurchfährt. Am Kloster Beuron machen wir eine Pause und sitzen draußen vor dem Cafe.


Felsen im Donautal

Kloster Beuron im Donautal

Ausblick ins Donautal

Gleich danach gibt es einen Anstieg, den wir am Soldatenfriedhof kurz unterbrechen und einige unbefestigte Meter zurücklegen zum Aussichtspunkt mit Blick aufs Donautal. Ein paar Kilometer weiter blicken wir vom Aussichtspunkt Knopfmacherfelsen nochmals ins Donautal und hinüber zum Schloss Bronnen. Weiter fahren wir auf dem Donauradweg bis Mühlheim und dann den langen Anstieg hinauf über Mahlstetten zum Alten Berg bei Böttingen. Die letzten Meter des Anstiegs hinauf zur Kapelle führen über eine Wiese, aber oben sind alle Mühen vergessen, denn wir haben einen herrlichen Ausblick auf die Alpen. Wir sehen bis zu 200 km weit entfernte Berge in der Schweiz.


Alpenblick vom Alten Berg (rechts die Berner Alpen)


Siegbert, Armin und Andreas vor der Kapelle auf dem Alten Berg (980m)

Orientierungstafel am Alten Berg
Im Hintergrund die Schweizer Alpen

Nachdem wir den Kehlenpass (mit 985 m höchster "Pass" der Schwäbischen Alb) überwunden haben fahren wir auf der asphaltierten Loipe hinauf auf den Hochwald und haben dort mit 1002 m das Dach der Alb erreicht (zumindest für Rennradfahrer, zu Fuß und eventuell mit dem MTB geht es am Lemberg noch lumpige 13 m höher hinauf). Nur noch ein paar größere Bodenwellen müssen wir hochdrücken auf unserem Weg über Schömberg nach Balingen, wo wir die Tour mit Kaffee, heißer Schokolade und Kuchen beschließen.
Vor allem durch das noch besser als erhoffte Wetter war es eine tolle Tour auf schöner Strecke, die es so ähnlich und etwas früher im Jahr auch 2010 geben soll.


Tour zur Krokusblüte nach Zavelstein (29.03.2009)
Text: Armin Huber Fotos: Lukas Hehn, Armin Huber
Auch die Saison 2009 wurde mit der fast schon traditionellen Krokusblütentour eröffnet.
Nachdem der Winter lange angedauert hat liessen sich ein paar Pfeiler und Gastfahrer auch durch kühle Temperaturen nicht von der ersten Tagestour abhalten. Eine Tour beim Pfeil ohne einen Andreas ist kaum vorstellbar, diesmal kam sogar einer von Horb angeradelt um bei der Krokusblütentour mitzufahren.
Los gehts, die Meute rollt auf die Strecke, ganz entspannt ... bis zum ersten Anstieg. Die Herren "Gaanz locker" hauen rein, wer kann geht mit. So ähnlich ist es bei Brägel beim Thema RTF zu lesen, was keinesfalls üblich beim RV Pfeil ist, aber auch dort wird diese Spezie natürlich gelegentlich gesichtet. Die geringste Wahrscheinlichkeit solche Radfahrer anzutreffen gibt es übrigens beim Bergzeitfahren.

Dann geht es aber disziplinierter bis zu den aussichtsreichen Höhen bei Oberjettingen, die Sicht in den Nordschwarzwald ist heute deutlich besser als auf die Alb. Auf dem Nagoldtalradweg heißt es dann aber an einigen Stellen aufpassen wegen nasser Strecke und Verschmutzung durch Forstarbeiten, kurz vor Station Teinach muss sogar ein über dem Radweg liegender Baumstamm überwunden werden bevor es den Anstieg nach Zavelstein hinaufgeht.
Schon in Sommenhardt sind viele Krokusse zu sehen, leider sind die Blüten aber nicht geöffnet, es ist nicht nur uns (zu) kalt.
Im Wanderheim geht es dann aber mit der Bedienung ruckzuck und an den Krokuswiesen muss nicht auf Einbahnstraßenschilder und übermäßigen Ausflugsverkehr geachtet werden.

In Zavelstein bei den Krokussen

Die Abfahrt ins Nagoldtal ist schnell und frisch, aber der nächste Anstieg kommt ja gleich.
Von Gültlingen steigt die Strecke nochmal eine Weile an und dann können wir locker auf meist leicht abfallender Strecke bis Tübingen zurückrollen.


Nach dem letzten größeren Anstieg der Krokusblütentour