Jahresrückblick 2007 Tourenfahrer

Geschrieben von Armin Huber.

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Zweites Halbjahr 2007

Am 1. Juli konnte bei beim Radmarathon/RTF in Bodelshausen wieder der Pokal für den teilnehmerstärksten auswärtigen Verein geholt werden, diesmal mit 19 Teilnehmern, davon 7 auf der Marathonstrecke.

Stolze Pfeiler mit Pokal

Bei der RTF in Oberjesingen am 8. Juli reichte es leider nur zu einer Kleingruppe.

Ein absoluter Saisonhöhepunkt war die Alpentour Rennrad vom 14. - 21. Juli durch Österreich und die Dolomiten. Mit 10 Teilnehmern hatten wir während der ganzen Tour traumhaftes Wetter und nicht nur eine sehr schöne, sondern auch sehr anspruchsvolle Strecke bewältigt. Nach dem Auftakt über die höchste öffentliche Straße Deutschlands ging es mit der Großglocknerstraße und dem Timmelsjoch über die beiden höchsten Pässe Österreichs, dazwischen noch einige Dolomitenpässe und zwei Bergankünfte. Es ging aber dann noch höher hinauf, auf der Ötztaler Gletscherstraße bis auf 2829 m am Tiefenbachferner, der höchsten asphaltierten Straße der Alpen.

Alpentourfahrer in den Dolomiten am Lago Fedaia unterhalb der Marmolada

Bei der RTF Nürtingen am 29. Juli konnte Tourenfachwart Armin Huber mit seinem Team Berghof zum dritten Mal in Folge die Mannschaftswertung (gefahrene Kilometer) gewinnen.

Beim Supercup in Wildbad am 4. August war Armin Huber alleine unterwegs, mit Hin- und Rückfahrt war es mit 330 km und 4600 Hm seine längste Tour mit dem neuen Trekkingrad und ein letzter Härtetest für seinen Saisonhöhepunkt.

Am 12. August gab es eine Scharzwaldtour zu Erzgrube und Kniebis. Mit 11 Teilnehmern fuhren wir im Nagoldtal zur Erzgrube, weiter dann über Igelsberg hinunter ins Murgtal nach Baiersbronn. Dort machten wir Mittagspause bis die Radprofis der Deutschlandtour in Baiersbronn an uns vorbeiflitzten.
Weiter gings auf dem schönsten Anstieg zum Kniebis hoch und weiter über die Alexanderschanze Richtung Zuflucht, wo wir auf der Schwarzwaldhochstraße und an der Bergwertung ein zweites mal den Radprofis zuschauen konnten. Auf dem Rückweg wardas Tempo dann deutlich flotter auf oft abfallender Strecke über Freudenstadt, Glatt, Dießener Tal und Neckartal.

Der abolute sportliche Höhepunkt des Jahres war natürlich die Teilnahme am ältesten Langstreckenrennen Paris-Brest-Paris, der alle 4 Jahre stattfindenden "Olympiade" der Randonneure vom 20. - 24. August.
Die 1228 km lange Strecke, die es innerhalb von 90 Stunden zu bewältigen gilt, war 2007 durch das schlechte Wetter besonders hart zu fahren, die Ausfallrate war doppelt so hoch wie bei den vorherigen veranstaltungen. Von 5312 gemeldeten Teilnehmern schafften es 3603 rechtzeitig bis ins Ziel, darunter auch Armin Huber und Georg Fenzke vom RV Pfeil Tübingen, beide ohne Begleitfahrzeug unterwegs.
Amin Huber erreichte mit 57:07 h eine Spitzenzeit und landete als fünftschnellster Deutscher auf "Platz" 69 (offizielle Rangliste gibt es keine).
Allgemeine Infos, Statistiken und einen ausführlichen Bericht von Armin Huber gibt es unter Paris-Brest-Paris.

Armin Huber und Georg Fenzke bei PBP

Am 8. September fuhren 5 Pfeiler beim Bodensee-Radmarathon mit.

Am 15. September waren wir mit dem Samstagsradtreff bei der Bahneröffnung der renovierten Radrennbahn in Öschelbronn.

Am 16. September fuhren wir mit insgesamt 6 Teilnehmern beim SURM Alpirsbach mit, 3 auf der RTF Strecke (155 km) und 3 auf der Marathonstrecke mit 242 km. Die RTF-Fahrer Armin, Horst und Katia waren zusammen unterwegs mit größeren Lücken an den Anstiegen, die Marathonfahrer leider als Einzelfahrer. Gegenüber dem Vorjahr zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite.

Katia und Horst unterwegs beim SURM Alpirsbach

Die RTF-Fahrer im Ziel in Alpirsbach

Am 22. September fiel zum einzigen Mal im Jahr der Samstagsradtreff aus, weil der RV Pfeil die Strecke beim Zeitfahren der Jedermänner und Profis bei der 3-Länder-Tour absperrte. Die drei Fahrer in den Pfeiltrikots Tobias, Vincent und Armin überholten den OB undfuhren als erstes über die Ziellinie.

Am 23. September gab es bei der RTF Weinstadt den Abschluss der RTF-Saison, wie schon im Vorjahr bei bestem Wetter.

Am 29./30. September standen die Straßenrennen die Rad-WM in Stuttgart auf dem Programm. Trotz aller Dopingskandale war die Zuschauerresonanz beim Männerrrennen am Sonntag mit Abstand am höchsten, beim Frauenrennen und der U23 am Samstag waren nur an bestimmten Stellen die Zuschauer etwas dichter aufgestellt, bei den Zeitfahren war das Zuschauerinteresse noch geringer.

Am 7. Oktober haben wir zu siebt ein schöne Abschlussfahrt übers Donautal zur Burg Wildenstein gemacht.

Bei der RTF-Wertung gab es nach dem Start 2006 im Jahr 2007 einen deutlichen Anstieg beider Anzahl der FahrerInnen und den Wertungspunkten, mit dem 4. Platz bei der Mannschaftswertung in Württemberg wurde das Ziel Podestplatz leider knapp verpasst.