Paris-Brest-Paris

Geschrieben von Armin Huber.

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Montag 20. August - Tour nach Versailles
Eigentlich hatte ich für heute eine Stadtrundfahrt in Paris geplant, aber aufgrund der etwas längeren Strecke dorthin und des wieder nur sehr bescheidenen Wetters beschließe ich es bei einer Besichtigung von Versailles zu belassen.
Nach dem morgendlichen Einkauf im nahegelegenen Supermarkt fahre ich erst am Nachmittag los, da meine Motivation ins Freie zu gehen bei dem grauen Himmel recht gering ist.
Zur besseren Einprägung der Strecke fahre ich beim Start in Guyancourt vorbei und finde dann auch eine kürzere Strecke Richtung Versailles, die ich dann auch für die Fahrt zum Bahnhof am Freitag benutzen werde.


Das Schloss von Versailles von der einen ...

und von der anderen Seite.

Nach ausgiebiger Besichtigung der Parkanlagen, bei der sich sogar gelegentlich die Sonne zeigt, fahre ich dann zum Start und schaue, was sich dort so tut.
Die Warteschlange der 80h-Gruppe ist bereits mehr als 2 Stunden vor dem Start riesig. Etwas später treffe ich dann noch Michael, der in der 90h-Gruppe starten wird.
Den Start schaue ich mir dann aber nicht mehr an sondern fahre zurück ins Hotel.
Im Nachhinein betrachtet hätte ich auch noch den Start der 80h-Gruppe verfolgen können, da ich sowieso erst spät zum Schlafen komme.
Bei der 90h-Gruppe ist Klaus Schulz aus Reutlingen ganz vorne im ersten Startblock um 21:30 Uhr losgefahren, Georg Fenzke startete dann um 21:50 Uhr und Michael Poplawski musste bis um 22:50 Uhr warten, bis auch er losfahren durfte.

Dienstag 21. August - Start

Armin ist mit Warnweste
Startklar für die Nachtfahrt
Die Nacht ist viel zu kurz und richtig geschlafen habe ich wohl kaum mehr als 3 Stunden, das ist sicher alles andere als eine gute Ausgangssituation für den Start zu einer Radtour mit über 1200 km.
Kurz nach 3 Uhr starte ich mit dem Rennrad auf dem mir inzwischen gut bekanntem Weg zum Start in Guyancourt.

Es ist trocken und die Temperatur ganz angenehm, auf eine Jacke verzichte ich daher und habe nur die Warnweste über dem Trikot an. Nach einer guten halben Stunde bin ich beim Start, wo zwar schon einige Randonneure stehen, die Kontrollstelle aber auch beim offiziellen Beginn der Startkontrolle um 4:45 Uhr noch geschlossen ist. Nach einigen Minuten geht es dann in die Turnhalle hinein um den Startstempel abzuholen. Ich trinke den Rest aus der Flasche im Rucksack und gebe diesen dann ab zur Verwahrung bis zu meiner Rückkehr nach Paris.

Wir stehen dann zunächst neben dem Fußballfeld, bevor bei der Radkontrolle die Funktion der Beleuchtung überprüft wird und wir zum Startplatz rollen. Sehr viele Radfahrer stehen vor und hinter mir zu dieser fürs Radfahren eigentlich untypischen Zeit. Und um 5:05 Uhr am 21.08.2007 ist es dann endlich soweit, es geht auf die lange Reise.
Die Schlange beim Abholen des Startstempels in
der Turnhalle ist bei der 84h-Gruppe nicht allzu groß.

Hell erleuchten die Warnwesten, Reflexionsbänder und
Lampen beim Warten auf die Freigabe des Starts