Jonas Lembeck schnell auf dem Bike

Geschrieben von Ingeborg von Stockum.

Vering Im Ziel 240

Jonas fuhr beim MTB-Rennen  "Schönbuchtrophy" in Herrenberg bei der Kurzdistanz auf den 2. Platz. Eine Woche später nahm er am Bike-Rennen in Veringenstadt auf der Alb teil.
Glückwunsch, Jonas!

 

 

Am 29.4.2017 fand die dritte Austragung der Schönbuch Trophy statt. Auf den 24km mit 350hm startete Jonas Lembeck. Nach einem schnellen Start ging es den Anstieg zum Naturfreundehaus hinauf. Der spätere Sieger Benjamin Merkel konnte sich hier bereits mit ein paar Metern vom Feld absetzen.  Jonas folgte auf der zweiten Position. Auf der teils noch recht matschigen Strecke fuhr er die meiste Zeit mit dem später Drittplatzierten zusammen. Erst bei Kilometer 23 konnte Jonas sich im Sprint lösen und den Vorsprung auf der letzten Abfahrt zum Herrenberger Marktplatz halten. Mit einer Zeit von 54:12min kam er ins Ziel. So gelang im ein zweiter Platz im Gesamtklassement. 
Auch dieses Mal war es wieder ein tolles Rennen, bei dem auch weitere Pfeiler gute Ergebnisse auf den 48km erzielten:
- Jan Schnau, 29. Ges.
- Michael Rühle, 207. Ges. 
ST Siegerehrung 800
 
Am 7.5.2017 war Jonas Lembeck am Start des MTB-Marathons in Veringendorf. Bei widrigsten Bedingungen und permanenten Regen wollte er die 55km und 1100hm fahren. Mit am Start, Pfeiler Lukas Bröer. Die ersten 12km liefen gut für Jonas, auch wenn die Strecke so matschig und nass war, dass man schon nach wenigen Metern von oben bis unten mit Schlamm bedeckt war. Auch die Sicht war ein echtes Problem heute. 
Auf Position 24 mit ca. einer Minute Abstand zur Spitze absolvierte er also die ersten 12km. Bei Km 18 entschied er sich das erste Energy-Gel einzunehmen, im Nachhinein wäre es wahrscheinlich deutlich besser ohne gegangen, denn leider vertrug er dieses überhaupt nicht. Ab Km 25 hatte Jonas zu kämpfen: Erst mit Krämpfen, später dann mit Übelkeit und Erbrechen.  Zwei weitere Gels später bei Km 40 ging dann gar nichts mehr, komplett kraftlos fuhr er in sehr langsamem Tempo die Anstiege hoch. Er wurde von vielen Fahrern überholt, schaffte es jedoch irgendwie ins Ziel, zwanzig Minuten langsamer als im Vorjahr mit einer Zeit von 2:23h, als 64. Ges. von 266. So war es dieses Jahr definitiv härter als erwartet!
Lukas Bröer finishte die Schlammschlacht mit einer Zeit von 2.30h als 95.
ST Start 320